Kinder fördern und fordern mit Stoffmalerei

Stoffe bemalen mit Kindern, Baumwolltasche mit HandabdrückenStoffmalen mit Kindern kann in den unterschiedlichsten Formen praktiziert werden:

Allein mit dem eigenen Kind als gemeinsame Freizeitbeschäftigung, bei einem Kindergeburtstag, im Kindergarten in der Gruppe, als Medium in einigen Therapieformen oder als Ausdruck kreativer Betätigung.

Das Kind muss noch kein Künstler sein, denn mit diesen Techniken kann es seine malerischen Fähigkeiten durchaus verbessern.

Ab welchem Alter ist Stoffmalen sinnvoll?

Mit welchem Alter man anfangen sollte, lässt sich pauschal schwer sagen, da die Anforderungen sowieso immer dem Alter angemessen angepasst werden sollten.

Nie sollte man von einem dreijährigen Kind erwarten, dass es figürliche Motive übertragen oder anmalen könnte.

Allerdings kann man von den meisten Zehnjährigen erwarten, dass sie ihre Motive schon deutlich genauer und auch unter Einsatz eines Pinsels gestalten können.

Es kommt also auch auf das gesetzte Ziel an.

Passt das Ziel zum Alter und den Fähigkeiten des Kindes?

Sobald man mit einem Baby gemeinsam anfangen würde, mit Fingermalfarben zu malen, könnte man in der Theorie auch Stoffmalfarbe nehmen und mit dem Nachwuchs gemeinsam Kleidung „verschönern“.

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So kann man natürlich für sich oder die Verwandtschaft schöne Geschenke herstellen.

Baumwolltaschen mit den ersten Malversuchen des Enkelkindes sind seit Jahren ein Klassiker bei Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken.

Diese können Sie beispielsweise wunderschön mit Handabdrücken Ihres Nachwuchses verzieren.

Stoffe mit Kindern gestalten

Eine Baumwolltasche mit Handabdrücken ist eine tolle Geschenkidee

Auch Fußabdrücke geben ein schönes Motiv ab.

Wer es besonders individuell mag, kann auch den Abdruck seines Kindes neben seinen eigenen setzen und die Namen dazu schreiben.

Achten Sie im Allgemeinen auf die natürliche Malentwicklung eines Kindes, so können Sie gut feststellen, welche Möglichkeiten sich aktuell für Ihr Kind beim Bemalen von Textilien ergeben.

Grundlegend sollte man sich also vorab Gedanken machen, in welcher Altersstufe sich das Kind befindet, welche Rahmenbedingungen gegeben sind – z.B. mehrere Erwachsene als Helfer bei einer Feier – und was man erreichen möchte.

Haben Sie ein künstlerisch engagiertes und älteres Kind, das gerne malt, so dürfen die Anforderungen ruhig höher sein, als bei einem, das den Pinsel oder Stift eh nur mit Widerwillen in die Hand nimmt.

Die Malentwicklung des Kindes verläuft in Phasen

Zur Zeichen- und Malentwicklung des Menschen gibt es inzwischen umfassende Informationen, die diese in Stufen bzw. Phasen einteilt.

Von ca. 1-3 Jahren kritzeln Kleinkinder.

Sie nehmen hierfür einen Stift in die Hand – die „Stifthaltung“ ist hierbei noch deutlich von der späteren abzugrenzen – meist in die Faust und kritzeln vor sich hin.

Entwicklung des kindlichen Zeichnens, Stoffe bemalen mit Kindern

Kindliches Kritzelbild

Es muss zunächst den Zusammenhang verstehen lernen zwischen den Bewegungen, die es macht und den Spuren, die es hinterlässt.

Hierbei nehmen nicht nur dieses Verständnis und die Hand-Auge-Koordination zu, sondern auch die eigene Körperwahrnehmung durch die ausgeführten Bewegungen.

Kleinkinder lernen zunächst, die Welt zu begreifen.

In dieser Phase sollte man sein Kind auch möglichst viel ausprobieren lassen und gegebenenfalls auch Anreize schaffen, indem man selbst mit dem Kind gemeinsam malt.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich Sachen von Ihnen abschauen wird.

Passen Sie zunächst Ihr Malen also dem Ihres Kindes an.

Das macht es interessant für Ihren Nachwuchs und regt zum Nachmachen an.

Figürliches Malen muss sich erst entwickeln

Ab etwa dem 4. Lebensjahr beginnen Kinder dann tatsächlich figürlich zu malen.

Ob die Bilder ihrer Fantasie entspringen oder den Dingen, die sie bei anderen mal gesehen haben, spielt hierbei keine Rolle.

Langsam sollten einfache Dinge, wie ein Haus oder ein Baum andeutungsweise gezeichnet werden können.

Spannenderweise ähneln sich Kinderzeichnungen in ihrer Entwicklung oftmals, auch wenn sie nicht vom selben Kind gemalt wurden.

Ist Ihnen nicht auch schon einmal aufgefallen, dass Sie eine Kinderzeichnung sahen und bei sich dachten: „Das hätte von mir sein können!“?

Das ist ganz normal und zeigt die natürliche Entwicklung schön deutlich auf.

Kopffüßler sind fester Bestandteil der Entwicklung

Bis das Kind dann 5 Jahre alt ist, wird Ihnen eine Form immer wieder begegnen: der Kopffüßler.

Da es Kindern in dieser Phase der Entwicklung noch an Körperwahrnehmung fehlt, aber erstes Verständnis für Formen und Figuren aufkommt, zeichnen sie Menschen meist noch ohne Körper.

Die Gliedmaßen befinden sich am Kopf.

Der Bauch hat noch keine Relevanz und wird daher weggelassen.

Entwicklung des kindlichen Zeichnens, Stoffe bemalen mit Kindern

Ein typischer Kopffüßler

Interessant zu beobachten ist auch, dass Kinder häufig den Teil ihres Körpers überdurchschnittlich groß malen, mit dem sie sich gerade auseinandersetzen.

Tun die Füße vom vielen Laufen weh? Große Füße könnten in der Zeichnung die Folge sein.

Hat das Kind etwas gehört, dass nicht für seine Ohren bestimmt war? Nun fragen Sie sich vielleicht, was diese Elefantenohren zu bedeuten haben, die Ihr Kind da gemalt hat.

Kinder malen und zeichnen, um ihre Sicht auf die Welt darzustellen und ihre Eindrücke zu verarbeiten.

Nicht immer ist für uns Erwachsene ersichtlich, was dort gemalt wurde, aber oftmals handelt es sich um Eindrücke oder Erlebnisse, die Kinder beschäftigen.

Auf diese Weise bekommen sie ein „Gesicht“ und können besser begriffen werden.

Details in Kinderzeichnungen verraten viel über die derzeitige Entwicklung

Mit 5 Jahren beginnen die meisten Kinder dann auch, immer mehr Details in ihre Bilder aufzunehmen – und man kann sie inzwischen sogar teilweise erkennen.

Mit der Einschulung werden die Zeichnungen dann nochmals präziser und meist auch ordentlicher.

Bis ein Kind etwa 8 Jahre alt ist, malt es die Dinge nun so, wie es in seiner „inneren Realität“ aussehen.

Sie probieren sich aus und man erkennt nun beispielsweise an Hosen, wie Kinder die Umwelt begreifen.

Oft werden erst die Beine gemalt und anschließend die Hose darüber – sodass eine Art „Röntgenbild“ entsteht.

Entwicklung des kindlichen Zeichnens, Stoffe bemalen mit Kindern

Ein „Röntgenbild“ – die Hose kam erst nachträglich hinzu

Das hilft ihnen zu verstehen, dass etwas trotzdem da ist, auch wenn man es nicht direkt sehen kann.

Perspektivisches Zeichnen kommt erst spät dazu

Von dieser Phase bis zum 12. Lebensjahr verfeinert das Kind seine Mal- und Zeichenfertigkeiten nun noch weiter und beginnt langsam, sich mit Dingen wie der Perspektive auseinanderzusetzen.

Entwicklung des kindlichen Zeichnens, Stoffe bemalen mit Kindern

Objekte sind inzwischen gut zu erkennen

Einige dieser Fertigkeiten bekommt es in der Schule vermittelt, andere lernt es durch Ausprobieren.

Nun kann man schon von richtigen Kunstwerken sprechen und begabte und interessierte Kinder beginnen, mit Licht und Schatten zu experimentieren.

Nun können Sie vielleicht etwas besser entscheiden, in welcher Phase Ihr Kind sich gerade befindet und was beim Stoffmalen nun Trumpf ist.

Tipp:
Wenn Sie Ihrem Kind oftmals die Möglichkeit geben, seine Malfähigkeiten nicht nur mit einem Buntstift und Papier, sondern auch mit Fingerfarben, Tusche oder eben Stoffmalfarben zu schulen, so kann es sich schneller und besser entwickeln.

Später kann es dann mit unterschiedlichen Materialien viel selbstverständlicher umgehen.

Erfolgserlebnisse sind das A und O beim Lernen

Wichtig ist dabei immer: Schaffen Sie in irgendeiner Form Erfolgserlebnisse.

Aber nur echte Erfolgserlebnisse, die das Kind sich selbst erarbeitet hat, sind wirklich erfüllend und von Dauer.

Über Erfolgserlebnisse beziehen wir unsere positiven Erfahrungen und entwickeln uns schneller weiter.

Frustrierende Erlebnisse, wenn etwas nicht klappt, können zwar auch eine Entwicklung nach sich ziehen – schließlich heißt es, dass man aus Fehlern lernt – aber auch nur in einem gewissen Rahmen.

Zu viel Frustration hemmt Ihr Kind und unterbricht den Lernprozess.

Malt ihr Kind beispielsweise sowieso nicht so gerne, so sollten sie lieber mit wenig Aufwand ein tolles Ergebnis erzielen lassen können, als mit viel Aufwand viele Rückschläge.

Zügeln Sie sich, Ihrem Sprössling alles aus der Hand zu nehmen und es selbst zu machen, nur weil Ihnen das Ergebnis nicht gefällt.

Das ist für Kinder ebenfalls sehr frustrierend.

Sie müssen also dafür sorgen, dass Ihr Kind der Aufgabe gewachsen sein kann.

Wie in den anderen Artikeln auf dieser Seite beschrieben, sollten Sie bis zu einem gewissen Alter darauf verzichten, genaue Bilder von Kindern zu verlangen.

Lassen Sie die Kinder lieber selbst und frei malen.

Das fördert die Kreativität und die Fingerfertigkeiten am besten.

Stofffingerfarben sind allseits beliebt – nicht nur bei den Kleinsten

Bis drei Jahre können Sie Stoffmalfarben aus dem Glas verwenden oder spezielle Stofffingermalfarben.

Diese sind dafür gedacht, mit den Fingern auf Textilien aufgebracht zu werden.

Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht auch ältere Kinder gerne mit Fingermalfarben auf Stoff malen.

Allerdings sollte man mit den Jüngeren noch nicht zwingend auf Stifte setzen.

Stoff bemalen mit Kindern, Stofffingerfarben

Stoffmalfarben mit den Fingern aufgetragen machen viel Spaß

Nehmen Sie sich in diesem Alter auch entsprechend der Entwicklung nicht vor, konkrete Bilder zu malen.

Lassen Sie Ihr Kind ausprobieren und geben Sie acht, dass möglichst nur der Stoff, der bemalt werden soll, den Großteil der Farbe abbekommt.

Sie sollten auch unbedingt auf „echte“ Stofffingerfarben zurückgreifen, da diese ungiftig bei eventuellem Verschlucken und wasserlöslich bei eventuellem Schmieren auf andere Textilien sind.

Normale Fingerfarbe ist nicht waschbeständig auf Textilien

Manche Eltern nehmen hierfür auch normale Fingerfarben.

Diese lassen sich jedoch nicht fixieren und waschen sich bei der nächsten Wäsche einfach wieder aus.

Sie sollten gut überlegen, ob Sie das tun.

Für ein Kind ist etwas Gemaltes oft etwas ganz Besonderes.

Wenn Sie dann nicht für eine längere Haltbarkeit sorgen, kann das zu großen Enttäuschungen führen!

Nehmen Sie dann lieber Fingermalfarbe und Papier.

Dann muss es für Sie und Ihr Kind nicht die Stoffmalerei sein.

Auch das Argument, dass niemand ein solch „bekritzeltes“ oder „beschmiertes“ T-Shirt tragen würde, sollten Sie möglichst nicht anführen und schon gar nicht vor Ihrem Kind äußern.

Außer Shirts lassen sich unendlich viele andere Textilien bemalen

Als Alternative lassen sich sonst auch andere Stoffe bemalen: Baumwolltaschen oder Shirts für die Kinder selbst.

Oder wie wäre es mal mit einer Baumwolltischdecke?

Eine schöne Idee sind auch einfach große Stoffbahnen, die sich im Kinderzimmer dann vielseitig verwenden lassen: Ob als Vorhang vor dem Hochbett als Höhle oder als leichte Schmusedecke – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Je mehr Ideen Sie mit Ihrem Sprössling zusammen entwickeln, desto größer wird auch das Interesse werden.

Sollten Ihnen noch Ideen fehlen, so lesen Sie in der Ideenschmiede – Was man alles bemalen kann nach.

Mit zunehmendem Alter können Sie dazu übergehen, mit Ihrem Kind vorab zu überlegen, was es malen möchte.

Das kann als eine Art Vorzeichnung stattfinden, oder aber nur besprochen und überlegt werden.

Sollte Ihr Kind sich während des Malens umentscheiden, ist das auch kein Beinbruch.

Manche Kinder möchten allerdings nicht einfach drauflosmalen, weil sie keine Idee haben, wie etwas gemalt wird.

Für komplizierte Motive empfehlen sich Vorlagen

Oft hört man den Wunsch nach etwas Komplexerem, als einem kastenförmigen Haus oder einem zuckerwatteartigen Baum.

Vielmehr soll es ein bestimmtes Tier oder ein Auto oder so etwas in der Art sein.

Da die meisten Erwachsenen diese Dinge nun auch nicht aus dem Effeff vorzeichnen können, empfiehlt sich hier, eine Vorlage zurate zu ziehen.

Einigen Kindern reicht es, wenn Sie ihnen ein Bild des Wunschmotives zeigen oder sie es vermeintlich abzeichnen können.

Drucken Sie hierfür ein passendes Bild aus – oder schlagen Sie ein Buch auf – legen es vor Ihr malendes Kind und sehen Sie zu, was dabei herauskommt.

Reicht Ihrem Kind das nicht, so können Sie aus dem Textil eine Art „Malbuch“ oder „Ausmalbild“ machen.

Stoffmalen mit Kindern, Ausmalbild auf Stoff, anschließendes Anmalen

Die Vorbereitung eines „Ausmalbildes“….

Stoffmalerei mit Kindern, Ausmalbild farbig gestalten

…und anschießende Colorierung

Entweder übertragen Sie das Motiv, wie im Artikel Wie das Motiv auf den Stoff kommt beschrieben, oder Sie nutzen eine Bügelfolie zum Aufbügeln eines Motives.

Anschließend braucht Ihr Kind das Motiv nur noch in den Wunschfarben anmalen.

Ob Sie ihm hierfür Pinsel und flüssige Farbe oder Stifte geben, hängt von den Vorlieben, dem Können und natürlich den Materialien, die Sie eventuell im Haus haben, ab.

Da Stoffmalstifte sich allerdings anders verhalten, als normale Filzstifte auf Papier, sollten Sie gewissenhaft abschätzen, was besser ist.

Beim Malen mit den Stoffmalstiften muss eine Hand immer den Stoff stramm halten und der Druck muss wohldosiert sein.

Ob Textilfarbe oder -stifte besser ist, ist individuell zu entscheiden

Es ist also nicht pauschal zu sagen, dass das Malen mit Stoffmalstiften für Kinder leichter ist, als das Malen mit Pinsel und Textilfarbe.

Je nach Können Ihres Kindes können Sie ihm so ab ca. 10 Jahren zutrauen, leichte Motive mithilfe eines Kopierpapiers auf den Stoff zu übertragen, wenn der Wunsch bestehen sollte.

Stoffmalerei mit Kindern, coloriertes Motiv, übertragen mit Kopierpapier

Dieses einfache Motiv kann auch ein Kind übertragen

Auf keinen Fall sollte das Motiv zu komplex sein, da das Übertragen ein anstrengender Schritt ist und hohe Konzentration verlangt.

Hier liegt viel Potenzial für Frustration und Unmut.

Steigern Sie die Anforderungen lieber langsam.

Generell ist es bei Kindern aber immer eher ratsam, sie frei malen zu lassen.

Dies fördert die Kreativität mehr, als vorgegebene Bilder auszumalen.

Hier wäre das Anforderungsprofil ein anderes.

Nach welcher Methode soll Ihr Kind malen?

Bei vorgegebenen Motiven liegt das Ziel eher im Erlernen der richtigen Techniken.

Es handelt sich also um eine kompetenzzentrierte Methode, bei der das Kind zeigen kann, ob es mit den Materialien und der Aufgabe präzise umgehen kann.

Beim freien Malen geht es um die ausdruckszentrierte Methode, bei der das Kind sich entfalten und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

Ähnlich einer Geschichte, die geschrieben werden soll, kommt es hier auf den Inhalt an.

Zwar soll die Schrift leserlich sein, aber es wird nicht wie beim Schönschreiben erwartet, dass ein abgeschriebener Text möglichst sauber aussieht.

Vielleicht hilft Ihnen dieses Beispiel, die jeweilige Anforderung richtig zu wählen und anzupassen.

Beide Methoden – kompetenz- und ausdruckszentriert – sollten übrigens nicht unbedingt vermischt werden.

Tut man dies, verschwimmt das Ziel und weder die eine noch die andere Aufgabe kann zufriedenstellend gelöst werden.

Entscheiden Sie also für Ihr Kind, was gerade am besten ist.

Stoffmalen ist ein Highlight beim Kindergeburtstag

Haben Sie einen Kindergeburtstag geplant, bei der die Gestaltung eines eigenen T-Shirts oder einer eigenen Tasche den Höhepunkt ausmachen soll, so müssen Sie auch hier überlegen, was Sie erreichen wollen.

Haben Sie vorgefertigte Motive, die nur angemalt werden müssen, so kann es sein, dass die Kinder sich nicht einigen können, wer welches Motiv bekommt.

Für Sie ist es jedoch wesentlich weniger Aufwand.

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Nehmen Sie für jeden das gleiche Motiv, so wird sicherlich einer oder eine auf das individuelle Entfaltungsrecht pochen.

Lassen Sie alle Kinder frei malen, so besteht auch die Gefahr, dass einigen nichts einfällt oder sie anfangen, bei anderen abzuschauen.

Überlegen Sie auch vorher gut, welche Art Farben Sie benutzen wollen.

Für Kindergruppen sind Textilstifte eine gute Wahl

Stoffmalstifte scheinen hier die unkompliziertere Wahl zu sein, da sie nicht umkippen können und die meisten Kinder Stifte zum Malen kennen.

Mit Farben aus dem Glas kann schneller mal ein Malheur passieren oder aber ein Kind überfordert sein.

Stoffe bemalen mit Kindern: flüssige Textilfarbe, Sprühtextilfarbe, Stoffmalstifte

Bei der Wahl der richtigen Farben spielen Alter und Können der Kinder eine wichtige Rolle

Außerdem trocknen die Stifte schneller, was die Mitnahme nach Hause deutlich vereinfacht.

Sollten Sie nicht dazu kommen, die Farben hinterher zu fixieren, so geben Sie den Eltern der anderen Kinder am besten einen Zettel mit den Hinweisen zum Fixieren und Waschen mit.

Artikel dazu sind Textilfarbe fixieren – so gelingt es und Bemalte Textilien waschen – eine Anleitung.

Beim Stoffmalen mit Kindern sollten sie noch ein paar Grundsätzlichkeiten beachten.

Gerade bei mehreren Kindern sollten Sie je nach Alter, Gruppengröße und Temperament der Kinder mit mehreren Betreuungspersonen vor Ort sein.

Schnell benötigt doch der ein oder andere Unterstützung und Sie können nicht mehr alles überblicken.

Sorgen Sie vorab auch dafür, dass der Untergrund ausreichend vor Farben geschützt ist – etwa durch eine abwischbare Tischdecke oder Zeitungspapier.

Außerdem sollte wie bei allen Stoffmalarbeiten eine dicke Pappe oder besser ein dünnes Brett zwischen die Stoffschichten gelegt werden, damit die Farbe nicht durchdrückt.

Stoffmalerei mit Kindern, immer etwas zwischen die Stofflagen legen, damit keine Farbe durchdrückt

Vergessen Sie nicht, ein dünnes Brett oder eine Pappe zwischen die Stofflagen zu legen…

Denken Sie auch unbedingt daran, Neuware vor dem Bemalen einmal ohne Weichspüler zu waschen.

Die enthaltene Appretur ruiniert hinterher sonst das ganze Bild, weil die Farben nicht auf dem Stoff halten.

Weitere Fragen beantworten sich ansonsten im Artikel Die Basics.

Ein paar einleitende Worte zur Stoffmalerei können hilfreich sein

Erklären Sie den Kindern vorher, auf was es ankommt und wie sie die Farben zu verwenden haben.

Bei Stiften muss eine Hand den Stoff stramm halten, damit der Stift auch vernünftig malen kann.

Andernfalls schiebt man den Stoff mehr vor sich her.

Am besten haben Sie für die Kinder auch Malerschürzen oder -kittel – es gehen auch prima alte Oberhemden falschherum angezogen -, damit nichts auf die normale Kleidung geht.

Ansonsten geben Sie wiederum den Hinweis an die Eltern, dass die Farben auswaschbar sind – wenn Sie richtige Stoffmalfarben verwendet haben.

Weitere Hinweise zur Auswahl der richtigen Farbe können Sie im Artikel Welche Textilfarbe passt zu mir? nachlesen.

Materialknappheit fördert die Kommunikation zwischen den Kindern

Es ist übrigens nicht schlimm, wenn man nicht für jedes Kind der Party einen Stift in jeder Farbe vorhält.

Besteht ein ungleiches Kinder-Farben-Verhältnis, so ist dies in vielen Fällen sogar von Vorteil.

Durch den „künstlichen“ Mangel müssen die Kinder in Kommunikation miteinander treten.

Stoffmalen mit Kindern: Es muss nicht für jedes Kind eine Farbe vorhanden sein. Das fördert die Kommunikation.

Es ist absolut legitim, jede Farbe nur einmal vorzuhalten

Sie als Erwachsener sind dann gegebenenfalls gefragt, unterstützend zur Seite zu stehen.

Wer sich nur beschwert oder nach einem Stift quengelt, der kann von Ihnen gefragt werden, was man denn nun tun könnte.

Mit etwas Unterstützung kommt das Kind so auf die Lösung, dass man den anderen nach einer Farbe fragen kann.

Außerdem ist nun Geduld gefragt, wenn der andere noch nicht so weit ist.

Auch andere Lösungen, wie erstmal mit einer anderen Farbe weiter zu machen, wären denkbar.

Wichtig ist nur, dass das Kind nur gelenkt wird und ihm nicht die Antwort in den Mund gelegt wird.

So ist die Chance höher, dass im Gehirn direkt eine Verknüpfung erstellt wird und das Kind beim nächsten Mal schneller auf die Idee kommt, den anderen zu fragen.

Schnell fördert man so nicht nur die graphomotorischen Fähigkeiten seines Kindes, sondern arbeitet zeitgleich noch an Kommunikation, sozialer Interaktion und dem selbstständigen Finden von Lösungsstrategien.

Sie werden sehen, dass die Kinder dies sehr rasch verstehen und sich ihrerseits ausprobieren.

Stoffmalen mit Kindern ist definitiv empfehlenswert

Die Stoffmalerei ist also eine Technik, die man sehr gut mit Kindern anwenden kann und die sie in vielfältiger Art und Weise fördert und fordert.

Zudem macht sie viel Spaß und man kann seine Ergebnisse hinterher voller Stolz präsentieren.

Ob selbstbemalter Turnbeutel, Federmäppchen oder Basecap – Ihr Kind kann Designer seiner eigenen Textilkollektion werden.

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Welche Textilien sich generell zum Bemalen eignen, können Sie im Artikel So findest du das ideale Kleidungsstück zum Bemalen nachlesen.

Für weitere Tipps und Techniken schauen Sie sich gerne weiter auf dieser Seite um und informieren Sie sich über Ideen und Vorgehensweisen.

Letzte Aktualisierung am 19.11.2018 um 18:36 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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